Kanupark Markkleeberg
Am Dienstag, dem 16. Juni 2026, tauschten die 9. Klassen das Klassenzimmer gegen den Kanupark Markkleeberg. Nach der Ankunft wurden zunächst Neoprenanzüge, Helme und Schwimmwesten ausgegeben. Bevor es aufs Wasser ging, stand ein gemeinsames Warm-up an Land auf dem Programm. In selbst gewählten Gruppen von acht bis neun Personen gaben sich die Teams kreative Namen wie „Osmanischer Gulascheintopf“, „Die Matcha-Schlampen“, „Die Queens“ (an Bord war mit Herrn Schwab auch ein Mann – er gab im Boot alles für die Queens 😊) oder „8fach Desaster“. Mit jeweils eigenem Guide pro Boot und lautstarkem Schlachtruf ging es dann aufs Wasser. Im Zielbecken wurden noch bestimmte Paddelmanöver geprobt. Nachdem alle Kommandos sicher beherrscht wurden, konnte die Fahrt auf der Wildwasserstrecke losgehen.
Zu Beginn war die Anspannung bei vielen deutlich zu spüren. Was würde uns auf der Wildwasserstrecke erwarten? Würde jemand über Bord gehen? Und würden die eigenen Kräfte für die anspruchsvolle Fahrt ausreichen? Schließlich gehört die Strecke zum Olympiastützpunkt Deutschland, auf der kurz zuvor noch angehende Olympioniken trainiert hatten.
Doch schnell verwandelte sich die Nervosität in Begeisterung. Mit viel Teamgeist, lautem Anfeuern und jeder Menge Spaß meisterten alle Gruppen die Wildwasserstrecke. Die Begeisterung war nicht nur auf den Booten, sondern auch für die zahlreichen Besucher am Rand deutlich zu hören.
Gegen 13.15 Uhr traten wir zufrieden, erschöpft und voller neuer Eindrücke die Heimreise nach Crimmitschau an. Zwar meldete sich bei einigen am nächsten Tag der Muskelkater, doch in einem waren sich alle einig: Diesen Wandertag würden wir jederzeit gern wiederholen.
T. Quellmalz



